Dicke Bretter bohren.
"Politik ist das Bohren dicker Bretter, das mühsame Austarieren widerstreitender Interessen, aber auch die mutige Vision, die wir über die Unwägbarkeiten des Alltags nicht aus dem Auge verlieren sollten", sagt Michael Makiolla.
"Kind" des Jahrgangs 1956, ist der Jurist seit dem 13. Oktober 2004 für eine fünfjährige Amtszeit hauptamtlicher Landrat im Kreis Unna. Damit ist er in Personalunion Repräsentant des Kreises Unna, Chef der Kreisverwaltung und Leiter der Kreispolizeibehörde Unna.
Michael Makiolla kommt aus einfachen Verhältnissen, wie man sagt: Der früh verstorbene Vater war Eisenbahner, ein Großvater noch Bergmann. Er wuchs in Holzwickede auf, legte in Unna am Ernst-Barlach-Gymnasium 1975 das Abitur ab. Es folgte der Wehrdienst – als Sanitäter in Hamm. Mit der Aufnahme des Studiums der Rechtswissenschaften und der Politikwissenschaften in Bonn entdeckte Michael Makiolla auch die ganz praktische Seite der Politik: 1977 trat er in die SPD ein. Er wollte mitreden und mitgestalten – unsere Gesellschaft Stück für Stück gerechter machen – das war und das ist noch heute seine Triebfeder. Schnell gehörte er dem Studentenparlament und dem Senat der Universität Bonn an. Außerdem wurde er im Kreis Unna aktiv – unter anderem als Vorsitzender der Jungsozialisten.
Ganz nebenbei engagierte er sich im Koordinationsbüro der Friedensbewegung und als Mitorganisator der großen Kundgebungen für den Frieden auf der Bonner Hofgartenwiese. Für ihn legendäre Ereignisse wie für andere die Woodstock-Festivals – nicht zuletzt, weil er hier auch mit Willy Brandt zusammentraf. Die Berufsausbildung schloss Michael Makiolla mit dem zweiten Juristischen Staatsexamen im Jahr 1984 ab. Da hatte er auch schon ein Ergänzungsstudium an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer absolviert. Er suchte den Weg in den öffentlichen Dienst und startete 1986 bei der Bezirksregierung in Arnsberg unter anderem als persönlicher Referent der Regierungspräsidenten Richard Grünschläger und Dr. Raghilt Berve.
1990 kam Michael Makiolla zum Kreis Unna und wurde hier Dezernent für Soziales, Jugend und Kultur. Zehn Jahre später wählte ihn der Kreistag zum Kreisdirektor und damit zum stellvertretenden Verwaltungschef. In dieser Funktion füllte er eine Reihe von ehrenamtlichen Aufgaben aus. Besonderen Spaß machte ihm die Arbeit als Vorsitzender des Vereins für Kriminalprävention, Verkehrssicherheit und Jugendschutz im Kreis Unna (ProSi). Denn: "Das ist eine Aufgabe, bei der es ganz praktisch um den Gemeinsinn, um den Einsatz des Einzelnen für die Gemeinschaft geht."
Michael Makiolla gilt im übrigen bundesweit als Fachmann für sozialpolitische Fragen. Ein Fachmann, dessen Rat gesucht und gehört wird. Und das wohl vor allem deshalb, weil er nicht nur das Sozialgesetzbuch kennt und intensiv mit innovativen Verbänden und Vereinen zusammen arbeitet, sondern weil ihn individuelle Schicksale interessieren. Außerdem engagiert sich Michael Makiolla unter anderem für die Neue Philharmonie Westfalen.
Der Privatmann Michael Makiolla, seit 1991 verheiratet mit Gabi, erholt sich am liebsten beim Lesen oder bei Radwanderungen. In den Urlauben haben ihn die dänische Nordseeküste und England fasziniert. Gleichwohl gibt er zu, im Winter auch gerne die auf die Kanarischen Inseln zu fliegen und dort Sonne aufzutanken.
"Kind" des Jahrgangs 1956, ist der Jurist seit dem 13. Oktober 2004 für eine fünfjährige Amtszeit hauptamtlicher Landrat im Kreis Unna. Damit ist er in Personalunion Repräsentant des Kreises Unna, Chef der Kreisverwaltung und Leiter der Kreispolizeibehörde Unna.
Aufstieg aus einfachen Verhältnissen
Michael Makiolla kommt aus einfachen Verhältnissen, wie man sagt: Der früh verstorbene Vater war Eisenbahner, ein Großvater noch Bergmann. Er wuchs in Holzwickede auf, legte in Unna am Ernst-Barlach-Gymnasium 1975 das Abitur ab. Es folgte der Wehrdienst – als Sanitäter in Hamm. Mit der Aufnahme des Studiums der Rechtswissenschaften und der Politikwissenschaften in Bonn entdeckte Michael Makiolla auch die ganz praktische Seite der Politik: 1977 trat er in die SPD ein. Er wollte mitreden und mitgestalten – unsere Gesellschaft Stück für Stück gerechter machen – das war und das ist noch heute seine Triebfeder. Schnell gehörte er dem Studentenparlament und dem Senat der Universität Bonn an. Außerdem wurde er im Kreis Unna aktiv – unter anderem als Vorsitzender der Jungsozialisten.
Friedensbewegter Volljurist
Ganz nebenbei engagierte er sich im Koordinationsbüro der Friedensbewegung und als Mitorganisator der großen Kundgebungen für den Frieden auf der Bonner Hofgartenwiese. Für ihn legendäre Ereignisse wie für andere die Woodstock-Festivals – nicht zuletzt, weil er hier auch mit Willy Brandt zusammentraf. Die Berufsausbildung schloss Michael Makiolla mit dem zweiten Juristischen Staatsexamen im Jahr 1984 ab. Da hatte er auch schon ein Ergänzungsstudium an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer absolviert. Er suchte den Weg in den öffentlichen Dienst und startete 1986 bei der Bezirksregierung in Arnsberg unter anderem als persönlicher Referent der Regierungspräsidenten Richard Grünschläger und Dr. Raghilt Berve.1990 kam Michael Makiolla zum Kreis Unna und wurde hier Dezernent für Soziales, Jugend und Kultur. Zehn Jahre später wählte ihn der Kreistag zum Kreisdirektor und damit zum stellvertretenden Verwaltungschef. In dieser Funktion füllte er eine Reihe von ehrenamtlichen Aufgaben aus. Besonderen Spaß machte ihm die Arbeit als Vorsitzender des Vereins für Kriminalprävention, Verkehrssicherheit und Jugendschutz im Kreis Unna (ProSi). Denn: "Das ist eine Aufgabe, bei der es ganz praktisch um den Gemeinsinn, um den Einsatz des Einzelnen für die Gemeinschaft geht."
